Onpage Optimierung in 5 Schritten – Für bessere Rankings und mehr Besucher

In diesem Beitrag zeige ich Dir, wie Du in 5 Schritten eine Onpage Optimierung Deiner Webpage vornehmen kannst.

Damit Deine Webseite weiter oben in Suchmaschinen auftaucht und so mehr Besucher anzieht.

Und Du letztendlich mehr Menschen mit Deinem Angebot unterstützen kannst.

Weit mehr als klassische Optimierung

Reine OnPage Optimierung? Ich denke im Jahr 2018 lohnt ein etwas ganzheitlicherer Blick auf die Suchmaschinenoptimierung.

Google oberstes Ziel für seine Suchmaschine ist, den Suchern die relevantesten Ergebnisse zu liefern. Also die Antwort auf genau die Frage, die in ihrem Kopf herum schwirrt.

Suchmaschinen werden immer schlauer

Dafür nutzt der Suchmaschinenbetreiber immer raffiniertere Methoden. Beispielsweise ist einer der wichtigsten drei Rankingfaktoren, wie Besucher mit Deinem Snippet in den Suchergebnissen und Deiner Seite interagieren.

Wie hoch ist die Click-Through-Rate (wie viel Prozent klicken auf Dein Ergebnis), passt das zur Position des Ergebnisses, wie lange bleiben Besucher, rufen Sie mehrere Seiten auf und so weiter.

Verweildauer auf der Webseite

All diese Informationen sammelt Google und bestimmt daraus mit Hilfe eines Machine-Learning Algorythmus, ob Deine Seite eher etwas höher oder etwas niedriger in den Suchergebnissen auftauchen sollte.

Also einfach nur guten Content erstellen?

Leider nicht. Es reicht nicht, einfach guten Content zu produzieren und meta tags zu optimieren. Der Content muss zudem noch so gestaltet sein, dass er Deine Besucher dazu animiert, mit Deiner Seite zu interagieren.

Onpage Optimierung- meta tags optimieren

Natürlich muss die Basis stimmen, damit die Suchmaschine weiß, worum es auf Deiner Seite geht.

Aber:

Um wirklich vorne mitspielen zu können, musst Du Deinen Besuchern eine hervorragende Erfahrung liefern.

Damit zeigen Sie Google, wie schön es bei Dir ist.

Und das tolle ist:

Es liegt alles in Deiner Hand und Du kannst es Onpage, also auf Deiner eigenen Seite, optimieren.

Entbindet Dich das von der OffPage Optimierung?

Auf keinen Fall. Aber in diesem Artikel geht es erstmal um alles, was Du auf Deiner Seite tun kannst.

Bevor Du weiter liest, noch ein kleiner Hinweis zu diesem Artikel:

Dieser Artikel dreht sich im wesentlichen um  die OnPage Optimierung von Beiträgen oder Seiten, die viel Inhalt enthalten.

Zwar kannst Du die beschriebenen Basics auch nutzen, um Shops zu optimieren, aber nicht alle Tipps werden Dir dabei weiterhelfen.

Der Weg zum Erfolg: Kombiniere relevanten Inhalt mit guter technischer Basis und visuellem Auftritt.

Ein guter Inhalt ist nach wie vor das A- und O der OnPage Optimierung für Google. Nur, wenn Dein Inhalt die perfekt zu Suchabsicht des Lesers passt, wird er weit sich auf der ersten Seite der Suchergebnisse wieder finden .

Bleibt nur eine Frage:

Wie kann ich großartigen Content erstellen?

Laut James Wedmore’s „mind your business“– Podcast muss guter Content drei Kriterien erfüllen:

  1. Er muss Mehrwert liefern. Das heißt, er muss für den Leser hoch relevant sein und dabei helfen, Fragen zu beantworten oder ein Problem zu lösen.
  2. Er muss Bedarf erzeugen: Nach mehr Informationen oder nach mehr Unterstützung
  3. Er muss dabei helfen, Einwände zu adressieren. Will heißen: Du hast eine tolle Lösung für ein Problem Deiner Leser. Die könnten allerdings denken, dass es Gründe gibt, warum diese Lösung bei Ihnen nicht funktioniert. Die gilt es einzubauen und abzuschwächen.

Erfüllt Dein Content diese Kriterien, bist Du auf einem guten Weg.

Im folgenden zeige ich Dir die zwei Schritte, wie Du großartigen Content erstellst, der als perfekte Basis für ein gutes Ranking dient.

Schritt #1 – Erstelle den besten Content

Um es klar zu sagen: Wenn Du wirklich weit oben in den Suchergebnissen auftauchen möchtest, kannst Du nicht einfach irgendeinen Müll produzieren und hoffen, dass es klappt.

Es sollte schon etwas sehr Gutes sein.

Oder anders gesagt:

Das Beste.

Und ein wenig Strategie kann dabei nicht schaden.

Mehr Infos dazu, wie das geht findest Du bspw. auf der Seite Backlinko von Bryan Dean.

Er beschreibt unter anderem seine „Skyscraper“ Technik. Zu deutsch: Die Wolkenkratzer Technik.

Die Wolkenkratzertechnik SEO

Sie funktioniert wie folgt:

Analysiere die ersten zehn bis zwanzig Ergebnisse bei Google, notiere seine Schwächen und erstelle eigenen Content, der doppelt so gut und doppelt so informativ ist.

Das kostet zwar etwas bis einiges an Zeit, aber wenn Du es ernst meinst, fängt das Ganze hier an!

Bei allem Enthusiasmus ist hier auch Vorsicht geboten.

Manchmal mag es scheinen, dass der Inhalte der Top 10 bei Google nicht besonders gut ist. Dennoch kann es sein, dass es Dein Content nicht nach vorne schafft. Hier sind andere Faktoren am Werk, die Du kennen solltest, zum Beispiel:

  • Starke Marken: Sie sind ein starkes Rankingsignal und schwer zu schlagen.
  • Webseiten mit hoher Autorität und starkem Linkprofil
  • Eine andere Art des Contents: Sind auf den vorderen Plätzen nur Shops zu finden, ist es unwahrscheinlich, dass Dein -zwar höchst informativer – Blogbeitrag in diese Phalanx einbricht.

Aber zurück zu den Inhalten:

Fokussiere Dich auf Deine Leser

Damit Du wirklich hilfreichen Inhalt erstellen kannst, sind zwei Techniken zu empfehlen:

  1. „X, der Y: Hier geht es darum, sich vor dem Schreiben zu vergegenwärtigen, für WEN der Inhalt erstellt wird (X). Das alleine genügt allerdings nicht. Jetzt kommt noch das „der/die Y„: Hier fragst Du dich vor der Erstellung, WAS derjenige erreichen möchte, oder welches Problem er lösen möchte,  indem er Deinen Inhalt konsumiert. Beispiel: Es macht einen Unterschied, ob Du für einen Klemper (X), der mehr Aufträge braucht  schreibst, oder für einen Manager (X), der wissen möchte, wie er seine Mitarbeiter motiviert.
  2. A nach B: Diese Technik unterstützt Dich dabei, vorher fest zu legen, welche Erkenntnis Dein Leser durch Deinen Artikel gewinnen soll. A  symbolisiert den aktuellen Kenntnisstand Deines Lesers: Er beginnt mit dem Wissensstand A und sucht eine Lösung. Nach der Lektüre ist er auf Wissensstand B und weiß, wie er weiter vorgehen muss. Frage Dich also, welche neue Erkenntnis der Leser nach der Lektüre haben soll.

Durch diese beiden Schritte sorgst Du dafür, dass Dein Text für Deine Zielgruppe hochrelevant ist. Und das ist ein Schlüssel für ein gutes Ranking.

Halte die Inhalte aktuell

Nichts ist ärgerlicher als veraltete, nicht mehr aktuelle Inhalte auf einer Webseite oder in einem Artikel. Das reicht von ganz banalen Beispielen wie

  • Telefonnummer
  • Anschrift

bis hin zu Dingen mit größerer Auswirkungen:

  • veraltete technische Spezifikationen
  • nicht mehr aktuelle Informationen

Stell Dir einmal vor, Du würdest nach „Präsident USA“ googeln und das erste Ergebnis wäre „Clinton“.

Da solch veraltete Infos eine schlechte Nutzererfahrung bedeuten, freut sich Google immer über aktuell gehaltetenen Content.

Schritt #2 – Sorge dafür, dass Google weiß, worum es auf Deiner Seite geht.

Im folgenden findest Du Faktoren, die Du relativ einfach auf Deiner eigenen Seite beeinflussen kannst. Nutzt Du WordPress gibt es Plugins, die Du nutzen kannst.

Allerdings solltest Du den Inhalt der Tags selbst hineinschreiben und Dich nicht auf die Plugins verlassen.

Optimierung der Meta-Tags mit Keywords

Meta Tags? What the?

Ganz kurz gesagt: Es sind html Schnipsel im <head> Element Deiner Webseite. Für den Besucher nicht sichtbar, helfen sie Suchmaschinen, zu erkennen, worum es auf Deiner Seite geht.

meta tags in wordpress mit yoast seo pllugin vergeben

Aber Achtung: Gleichzeitig werden die Meta Tags teilweise für die Darstellung des Suchergebnisses genutzt.

Falls Du mehr erfahren willst: Hier ein schöner Artikel dazu von Moz, allerdings auf Englisch.

Die wichtigsten beiden sind wohl der Title und die Beschreibung. Sie kannst Du beispielsweise mit dem Yoast SEO Plugin bearbeiten. Es ist ein kostenloses WordPress Plugin.

 

Haupt- Suchbegriff im Titel platzieren

Der Titel entspricht meistens Deinem Seitentitel, also der Überschrift, die Du in WordPress eingibst.

Wichtig ist hier, dass dein Hauptkeyword einmal enthalten ist. Je weiter vorne im Titel, desto besser.

Keyword im Titel plartzieren - onpage SEO

Ebenso wichtig ist allerdings, dass Dein Title-Tag einen Suchenden zum Klick anregt. Sorge also dafür, dass der Sucher anhand des Titels:

  • Sofort versteht, worum es in Deinem Text geht
  • Den Mehrwert erkennt
  • Sieht, dass er hier die Information erhält, nach der er gesucht hat.

Vermeiden solltest Du allerdings allzu reißerische Titel oder Klickbait Titel. Ein wenig Pe

Description

Die Meta-Description erfüllt für Dich zwei Funktionen

  1. Sie gibt einer Suchmaschine mehr Einsicht, mit welchem Thema sich Deine Seite beschäftigt. Daher sollte hier wiederum Dein Haupt-Suchbegriff  auftauchen.
  2. Hier kannst Du für Deinen kostenfreien Content werben: Erzähle Dem Leser so detailliert wie möglich, was ihn erwartet und vor allem, wie Du sein Problem lösen kannst. Die Meta Description darf aktuell bis zu 320 Zeichen beinhalten. Ein Beispiel: „In diesem Beitrag zeige ich Dir die 5 Schritte, mit denen Du Deinen Unternehmensblog mit Hilfe von OnPage Optimierung  aus der Bedeutungslosigkeit auf Seite 1 bei Google katapultierst.

Implementation von strukturierten Daten

Was das schon wieder ist? Strukturierte Daten /schema.org markup ist ein gemeinsam von Google, Microsoft und Yahoo entwickelter und genutzter Standard. Er hilft bei der Strukturierung von Webseiteninhalten.

So teilt Deine Webseite Suchmaschinen beispielsweise mit, welches Element Deiner Seite Navigationselement ist, welcher Teil eine Seitenleiste ist, welcher der Footer, wo der Hautpinhalt ist und vieles mehr.

Schema.rog strukturierte Daten für die onpageoptimierung

Beispielsweise ob es sich bei Deinem Content um einen (Blog)Artikel handelt oder ein Rezept, ein Review, eine Veranstaltung oder ein Produkt. Mehr über die verschiedenen Arten kannst Du in diesem Beitrag erfahren.

Implementierst Du strukturierte Daten, verändert sich auch das Aussehen Deiner Suchergebnisse. Es tauchen mehr Daten auf. Beispielsweise diese hier:schema.org rating

Auf welchen Ergebnis würdest Du eher klicken? Eines mit mehr Zusatzinformationen oder mit weniger? Genau. Den meisten von uns geht es ähnlich und intstinktiv klickt man auf das etwas ausführlicher dargestellte Ergebnis, das auch mehr Platz einnimmt.

Daraus resultiert eine höhere Klickrate und schon geht es ein paar Positionen nach oben.

Du bist nicht sicher, welche strukturierten Daten in Deine Seite eingebettet sind? Teste es einfach kostenfrei hier.

Sind strukturierte Daten der Rankingfaktor schlechthin? Google hat dazu folgendes kurze Video veröffentlicht:

Optimale Struktur der Überschriften

Überschriften haben auf Deiner Webseite drei Funktionen:

  1. Interesse beim Besucher wecken
  2. Mehr Informationen über das Thema Deines Beitrages/ Deiner Seite  enthalten
  3. Dokument gut strukturieren.

Im html-markup werden Überschriften durch die die tags <h1> bis <h6> gekennzeichnet.

Diese Tags dienen der logischen Strukturierung des Dokumentes. Und so sollte man Sie auch einsetzen:

  • <h1> sollte nur einmal im Dokument vorkommen und die Hauptüberschrift markieren.
  • Die anderen Attribute sollten wie ein Kaskade aufgebaut sein: Auf <h1> folgt <h2> usw. Ein Dokument kann also folgendermaßen aussehen. Und am besten hältst Du Dich daran 😉
  • Auch wenn die Versuchung groß ist: Nutze die Überschriften-Tags nicht zur Einstellung der Schriftgröße der Überschriften.
  • Nutze Dein Hauptkeyword nur spärlich in den Überschriften
  • Wenn überhaupt nutze Synonyme

Hier ein Überblick darüber, wie Überschriften angeordnet sein sollten.

Onpage Optimierung kaskadierender Aufbau der <h>-Tags

Alt Attribute für Bilder vergeben

Wenn Du Bilder in Deinem Text verwendest (was Du tun solltest), kannst Du so genannte „alt-attribute“ vergeben. Sie beschreiben den Inhalt eines Bildes und erscheinen für den Nutzer, falls ein Bild nicht angezeigt werden kann.

Auch hier kannst Du in mäßigem Umfang Dein Hauptkeyword oder Synonyme einfügen.

So sieht das ganze in WordPress aus:

alt tag in wordpress einfügen

„Above the fold“ optimieren

Above the Fold = Der beim Aufruf der Seite im Browserfenster sichtbare Bereich.

Hier sollte so viel wie mögliche vom Inhaltstext der Seite sichtbar sein. Oder zumindest Teile davon. Das sorgt dafür, dass der Besucher schnell und ohne zu scrollen erfassen kann, ob er findet wonach er gesucht hat.

An dieser Stelle bietet sich auch direkt die Möglichkeit anhand von Überschriften und ersten Sätzen deutlich zu machen, was den User erwartet. Und ihn so zum weiterlesen zu verleiten.

Es hat sich gezeigt, dass das besonders gut funktioniert, wenn man den Vorteil direkt beim Namen nennt.

Das ganze am Besten in Kurzen Sätzen. Teilweise durch Absätze getrennt.

Backlinko setzt diese OnPage Optimierungstechnik hervorragend um:

onpage optimierung above the fold

Man muss kein Zauberer sein. Nur ganz klar kommunizieren was zu erwarten ist.

Ein Bild kann zusätzlich dabei helfen, dass der Besucher bleibt. Allerdings:

  • kein offensichtliches Stockphoto
  • Bilder aus realen Situationen mit echten Menschen
  • individuelle Illustrationen oder Skizzen
  • Es sollte nicht mehr als 50% des Bildschirmes einnehmen.

Verzichte auf zeitlich getriggerte Pop-Ups

Es ist ganz einfach. Google mag keine Pop-Ups. Punkt.

Weil Sie den Leser am konsumieren des eigentlichen Inhaltes hindern und die Nutzererfahrung ruinieren.

Wenn schon Pop-Up, dann kurz vor verlassen der Seite oder dezent links oder rechts unten. Bei der mobilen Version besonders wichtig

 Optimierung Deiner Webseite für Mobilgeräte

Es ist kein Geheimnis, dass Suchmaschinen mobile Seiten mögen. Im Jahr 2018 sollte es auch kein Thema mehr sein. Alles ist mobil optimiert verfügbar. Vor allem bei WordPress Themes.

Dennoch findet man immer wieder Seiten, auf denen man horizontal scrollen muss und die Schrift kaum lesen kann.

 

Solltest Du zweifeln, ob Deine Seite den Anforderungen entspricht, kannst Du es hier testen.

SEO-Opitmierung für mehrere Geräte

Wenn Du noch auf der Suche bist, kann ich generatepress empfehlen. Leichtgewichtig, schnell und gut für den Start in die Suchmaschinenoptimierung geeignet.

Normalerweise muss man bei modernen Themes nicht mehr viel tun. Ein paar kurze Hinweise:

  • Anpassung der Schriftgrößen (Überschriften und evtl. Bodytext), damit die Lesererfahrung gut bleibt
  • Bilder in der richtigen Auflösung ausliefern
  • Unter Umständen AMP (Accelerated Mobile Pages; Googles Format für schnelle Auslieferung von Seiten) nutzen.

 Keyword in der URL

Über die URL gibt es verschiedene Meinungen.

Einheitlich ist, dass sie möglichst sprechend und kurz sein sollte. Für mich hat sich als hilfreich erwiesen, einfach das Hauptkeyword zu nutzen.

Beispiel: deineseite.de/dein-hautpkeyword/

Auf jeden Fall sollte es aber sprechend sein, also nicht deineseite.de/qwp281.

Keyword-Optimierung

Dein Hauptkeyword muss nicht übermäßig häufig im Text vorkommen. Allerdings sollte es in den ersten und letzten 150 Wörtern auftauchen.

Und dazwischen auch immer mal wieder. Aber nicht zu häufig. Es gilt keinesfalls, wie vor einigen Jahren, einfach nur so viel wie möglich ein Wort zu nutzen.

Google identifiziert Seiten allerdings mittlerweile nicht nur über Keywords, sondern über Themen. Du kannst Google anhand der folgenden Punkte zeigen, welches Thema Deine Seite behandelt:

Synonyme & LSI Keywords

Wie bereits geschrieben, sind Keywords nicht der alleinige Schlüssel für die themenrelevanz Deiner Seite. Es gibt noch drei weitere Methoden, mit denen Du Deiner Seite zu mehr Power verhelfen kannst:

Verwende Synonyme

Lautet Dein Thema beispielsweise „Kaffeetasse“, lässt Du auch das Synonym „Kaffeebecher“ oder ähnliches mit einfließen.

Verwendung von LSI Keywords:

LSI Keywords sind Latent Semantic Indexing Keywords und sind so etwas wie eine etwas weiter gefasste Definition von Synonymen.

Sie helfen Suchmaschinen bei der Feststellung des Kontextes einer Seite. Beispielsweise ob es sich bei dem Begriff „Doc“ um Dinge handelt wie

  •  Ein Word Dokument,
  • einen Arzt,
  • den Spielflim Doc von 1971
  • Die Abkürzung eines Betäubungsmittels
  • oder den Kongress Deutschen Ophthalmochirurgen

handelt.

LSI Keywords findet man, indem man eine Google Suche für einen Suchbegriff durchführt. Ganz unten auf der Seite findet man unter „ähnliche Suchanfragen“ LSI Keywords. So sehen sie aus, wenn man für „MTB Reifen“ sucht

LSI KEywords bei Google entdecken

Laut Brian Dean kann die Verwendung dieser Wörter in einem Artikel zu einer erhöhten Sichtbarkeit im Google Index führen.

Ein tolles Tool für das Finden weiterer LSI-Keywords ist das kostenfreie Tool LSIgraph. Du gibst einfach einen Suchbegriff ein und es spuckt Dir jede Menge LSI Keywords aus.

kostenfreies LSIgraph Tool

 

WDF*IDF

Keine Angst, wir sind bald durch. Bei WDF*IDF handelt es sich um eine semantische Analyse von Texten. Hierbei werden die Texte von Suchergebnissen miteinander verglichen und geschaut, wie stark verschiedene Terme (Wörter und Wortgruppen) einmal innerhalb eines Textes (WDF= within document frequency) und einmal zwischen bekannten Dokumenten (inverse document frequency).

Darauf aufbauend kann mann eigene Inhalten mit einer ähnliche Termgewichtung versehen.

Im Blog von Ryte findest Du einen hilfreichen Artikel um WDF*IDF besser zu verstehen. Hier findest Du ein kostenfreies Tool zur WDF*IDF Analyse.

Um ehrlich zu sein, nutze ich WDF*IDF eigentlich kaum. Für KEywords und Themen, die nicht super kompetitiv sind, kommt man auch wunderbar ohne aus.

Externe Verlinkung – Verlinke relevanten Content anderer Webseiten

Früher galt einmal, bloß nicht zu viel zu anderen Quellen zu verlinken, um die Besucher auf der eigenen Seite zu halten. Diese Zeiten sind vorbei. Indem Du Deinen Lesern hilfreiche Quellen zeigst und Hinweise gibst, zeigst Du den Suchmaschinen, dass es Dir um eine Sache geht: Möglichst relevante Hilfestellung zu geben. Und das wird belohnt.

Sorge für eine übersichtliche Seitenstruktur

Mit einer hierarchisch flachen, unverschachtelten Seitenstruktur sorgst Du einerseits für eine gute Erreichbarkeit Deiner Inhalte. Andererseits machst Du es Besuchern wie Maschinen leicht, thematische Zusammenhänge zu erkennen.
Seitenstruktur

Flache Seitenhierarchie

Hierbei geht es darum, Inhalte möglichst gut auffindbar zu machen und thematisch relevant zu gruppieren. Was bei kleinen Homepages mit geringen Seitenzahlen noch kein Problem ist, wächst sich bei größeren Seiten schnell aus.

Hier hilft nur eines:

Das Vorhaben vor der Umsetzung zu planen. Nur so kannst Du gewährleisten, dass alles sauber umgesetzt ist. Fängst Du erst an, zu planen, wenn die Seite steht, wirst Du schnell merken, wie schwierig es wird.

Daher:

Überlege Dir vorher, ob Du nur eine Webseite mit 4 bis 5 Seiten erstellst, oder ob es doch irgendwann mal mehr werden soll.

Achte auf eine intensive interne Verlinkung

Interne Verlinkung wird im Gegensatz zur externen Verlinkung häufig links liegen gelassen.

Zu Unrecht!

Interne Verlinkung Deiner Seiten zeigen Google

  1. Womit sich Deine Seite(n) beschäftigen
  2. Welche Seiten die wichtigsten Deines Internetauftrittes sind.

Wie Du das Google mitteilen kannst?

Ganz einfach:

Verlinke Deine wichtigste Seite (meistens eine Verkaufsseite) am häufigsten.

Nutze als Linktext dabei das jeweilige Hauptkeyword. Das kannst Du bei interner Verlinkung machen, so oft Du möchtest.

Linksilos und Cornerstone Content

Eine Form der fortgeschrittenen Optimierung.

Sie macht erst Sinn, wenn Du extrem viele und/oder tiefgehende Inhalte gut strukturieren möchtest. Unter Umständen kann es auch Sinn machen, ein Thema in mehrere Kapitel zu gliedern und auf einer Unterseite zu vereinen.

Dazu würde mann dann die Linkstruktur so anpassen, dass man für einen übergeordneten Term eine Hauptseite aufbaut, der alle anderen nachgeordnet sind.

Beispielsweise wäre der Begriff „Malerarbeiten“ ein übergeordneter Begriff und taucht unter deineseite.de/malerarbeiten auf. Alle damit verwandten Seiten sehen dann so aus:

  • deineseite.de/malerarbeiten/streichen
  • deineseite.de/malerarbeiten/tapezieren
  • deineseite.de/malerarbeiten/tapete-entfernen
  • deineseite.de/malerarbeiten/verputzen

und so weiter.

Achte dabei auf eine gute interne Verlinkung. Alle Seiten innerhalb eines solchen Linksilos sollten zueinander verlinken als auch auf die Hauptseite „/malerarbeiten“. Denke daran, immer mit dem jeweiligen Keyword zu den anderen Seiten zu verlinken.

Mehr zu Cornerstone Content und Linksilos erfährst Du hier bei Chimpify.

Schritt 3 – Sorge dafür, dass die Besucher lange bleiben

Auch hier geht es darum, die Besucher möglichst lange auf Deiner Seite zu halten.

Wie das funktioniert?

Hier einige Ideen dazu

  • Nutze viele Absätze.
  • Nutze viele Zwischenüberschriften.
  • Binde Grafiken und Fotos so ein, dass Sie den Text in kleine Teile aufbrechen und relevante Hilfen bieten.
  • Binde Videos ein, die ein Thema vertiefen.
  • Nutze Brian Dean’s Bucket Brigades  (Ich nutze diese Technik für einige Artikel auf einem meiner Blogs, es funktioniert hervorragend)

Optimiere die Lesbarkeit und das Schriftbild

Ok, ich weiß, was Du jetzt denkst! Das Schriftbild? Was zur.. hat das mit Suchmaschinenoptimierung zu tun?

Ich erkläre natürlich gerne, was ich meine.

Hast Du schonmal eine Webseite wie diese hier gesehen?

Gut lesbar, oder?

 

Nein, natürlich nicht. Warum nicht? der Text ist viel zu breit! Die Augen müssen ständig extrem springen, man kann schnell in der Zeile verrutschen. Solch einen Text zu lesen, ist für Augen und Gehirn extrem ermüdend.

Was passiert dann?

Richtig.

Wir verlieren die Lust und verlassen die Seite.

Und google?

Merkt sich, dass der Besucher nicht lang genug geblieben ist, um wirkliches Interesse an der Seite zu haben. Und: Wertet die Seite ein kleines bißchen ab. Das möchten wir natürlich auf jeden Fall vermeiden.

Daher gilt: Stelle auf jeden Fall sicher, dass der Text auf Deiner Seite lesbar ist.

Hier meine Empfehlungen zum Schriftbild:

  • Für den Blog sollte die Textbreite ca. 60 bis 75 Zeichen betragen
  • Gut lesbare Schrift und Schriftfarbe
  • Nutze extrem kurze Absätze, manchmal vielleicht nur einen einzigen Satz
  • Achte auf den vertikalen Rhythmus deines Textes. Mehr dazu erfährst Du hier
  • Nimm eine gut lesbare Schriftgröße, ca. 16-20 Pixel
  • Wähle die Zeilenabstände nicht zu gering, ca. 1.5 bis 2 em.
  • Nutze viele Zwischenüberschriften, um den Text übersichtlicher und lesbarer zu gestalten
  • Experimenti
  • Nutze für die Links ein Farbe mit starkem Kontrast, auch das lockert auf.

Das ganze kannst Du eigentlich ganz einfach in den Einstellungen deines WordPress-Themes, im Customizer oder per CSS einstellen.

Schritt 4 – Mach es Dir nicht zu schwer!

Was würdest Du denken, wenn ich Dir sagen würde, dass es mal leichter und mal schwerer ist, auf die erste Seite von Google Suchergebnissen zu kommen?

Und wenn ich Dir jetzt noch verrate, wie das geht, wie wäre das?

Also, los geht`s:

Es gibt Keywords, für die es leichter ist, weit vorne in den Ergebnissen aufzutauchen und es gibt Keywords, für die ist es super schwer.

Und was macht es leichter oder schwer?

Deine Konkurrenz.

Es kommt immer darauf an, gegen wen Du antrittst.

Sagen wir, Du würdest mit Deiner neuen Webseite gerne deutschlandweit für für den Begriff „auto kaufen“ auf Seite eins kommen.

Ein Blick auf die Konkurrenz verrät:
Konkurrenz Seite eins

Das könnte schwierig werden.

Die Konkurrenz ist schon lange dabei, hat Riesenseiten, bekannte Marken (starker Rankingfaktor), viele Backlinks (weiterer Rankingfaktor) sowie eine hohe Autorität.

Nichts, womit man sich gerne herum schlagen möchte.

Da ist Kreativität gefragt.

Es gilt, Keywords zu finden, die ein gutes Suchvolumen haben, aber weniger starke Konkurrenz haben.

Und kommt die so genannten

 Keyword Recherche nach Long Tail Keywords

ins Spiel. Das sind Suchbegriffe, die aus mehr als zwei Wörtern bestehen. Zum Beispiel: „Mazda 6 Kombi gebraucht kaufen“. Dieser Suchbegriff hat zwar bestimmt kein besonders hohes Suchvolumen. Allerdings ist die Konkurrenz auch weit geringer.

Und:

Da der Begriff viel spezifischer ist, ist die Chance größer, dass jemand, der auf Deine Seite kommt, tatsächlich bei Dir anfragt.

Keyword Finder

Die Keyword Recherche hat zwar nicht zwangsweise mit OnPage Optimierung zu tun, allerdings möchte ich sie nicht unerwähnt lassen, da sie die Grundlage für die Optimierung ist.

Hier ein kurzer Überblick:

Fünf Schritte zum perfekten Keyword.

  1. Brainstorming: Lass Deinen Gedanken freien Lauf. Dein Kopf ist dabei das wichtigste Tool. Überlege Dir, wonach Menschen, die an Deinen Leistungen interessiert sind, suchen könnten. Bist Du Maler, wählst Du nicht das Wort „Maler“, sondern „Spezialist für Raufasertapeten in Frankfurt“. Das ist wahrscheinlich ziemlich daneben, aber ich denke, Du weißt, was ich meine.
  2. Überlege, was Deine Kunden Dich am meisten Fragen. Da sind hervorragende Anhaltspunkte für „Long Tail Keywords“, denn Menschen geben genau solche Fragen in Suchmaschinen ein.
  3. Nach dem Brainstorming und der ersten Sammlung kannst Du Neil Patels ubersuggest Tool nutzen. Es schlägt Dir jede Menge weitere Keywords vor und zeigt Dir deren Suchvolumen pro Monat an. Dazu erfährst Du noch die Klickhäufigkeit für die erste Seite bei Google.
  4. Auch LSI-graph kannst Du wieder nutzen
  5. Der KWfinder ist ein teilweise kostenloses Tool, das zudem einen groben Anhaltspunkt für die Konkurrenzsituation eines Suchbegriffes liefert.

Wenn Du mehr zur Keyword Recherche erfahren möchtest, schaue mal hier rein.

Schritt 5 – Die Technische Basis

Neben den reinen Onpage Optimierung von Faktoren wie der Optimierung von Meta-Tags, sollte man auch die technischen Grundlagen nicht außer acht lassen.

Insbesondere die Geschwindigkeit, mit der Deine Seite lädt, ist hier wichtig.

Warum?

Google möchte dem Nutzer das bestmögliche Erlebnis bieten. Und mal ehrlich, wie lange wartest Du, bis eine Webseite geladen hat?

Hier gilt eine einfach Gleichung:

Lange Ladezeiten = Weniger Besucher

und umgekehrt

Speed

Viele Unternehmenswebseiten nutzen mittlerweile WordPress. Das Problem: Geschwindigkeit ist nicht von Hause aus eine der größte Stärken.

Allerdings überwiegen aus meiner Sicht die Vorteile. Bevor Du also überlegst, reine Html Seiten anzulegen: Es gibt jede Menge Optimierungsmöglichkeiten.

Mehr Infos dazu findest Du in meinem Beitrag zur WordPress Performance Optimierung.

Ein wesentlicher Faktor, der die Ladezeit gering halten kann ist das Hosting deiner Webseite. In meinem Artikel über WordPress Hosting bei Raidboxes erfährst Du mehr darüber.

SSL Zertifikat

Dem SSL Zertifikat wird zwar nur ein geringer Rankingfaktor eingeräumt, dennoch ist er vorhanden.

Neben dem Rankingvorteil solltest Du es auf jeden Fall nutzen, sobald Besucher Daten von Deiner Webseite abschicken können bzw. Eingaben machen können. Denn es verschlüsselt die Kommunikation zwischen Browser und Server.

C- und D-Block Deiner IP

Okay, hier wird es schon sehr technisch und es geht in den Bereich des Hostings, aber unter Umständen liegt hier ein Grund, warum Deine Seite nicht so gut rankt, wie sie sollte.

Was das ganze bedeutet?

Deine Domain „deineseite.de“ zeigt auf einen Webspace, der durch eine IP-Adresse definiert wird. Diese IP Adresse besteht aus mindestens 12 Zahlen und sieht so oder so ähnlich aus:

92.13.132.145

Google nutzt die IP Adresse, um den Standort Deiner Seite zu bestimmen.

Dabei ist es vollkommen normal, dass sich die ersten Teile einer IP Adresse gleichen. Sie geben Aufschluss darüber, welchem Internet Service Provider (ISP) eine IP zugeschrieben wird.

Kommen wir aber dem Ende der Adresse näher, wird es interessant: Hier kommt erst der C-Block ins Spiel und dann der D-Block.

Findet Google eine weitere Webseite mit dem gleichen C-Block, nimmt Google an, dass Sie thematisch miteinander in Beziehung stehen oder zumindest in irgendeiner Art der Beziehung.

C-Block ip Adresse

Soweit so informativ.

Bei vielen günstigen Hostinganbietern ist es nun so, dass sehr viele Webseiten den gleichen C-Block aufweisen. Genau wie im Beispiel oben.

Das Problem: Eine Webseite beschäftigt sich mit dem Thema „Klettern“, die andere mit dem Thema „Event“.

Du kannst wahrscheinlich leicht erkennen, dass sich die thematische Nähe in Grenzen hält.

Allerdings kann es noch schlimmer kommen: In der Regel weiß man nicht, wie viele und welche Webseiten den gleichen C-Block aufweisen, wie die eigene.

Also weiß man auch nicht, wie die anderen Seiten thematisch einzuordnen sind. Möglicherweise sind sogar welche dabei, die von Google mit einer Penalty/ Strafe belegt wurden.

Indirekt wirkt sich so ein gleicher C-Block unter Umständen also negativ aus.

Was Du tun kannst?

Am besten einen guten Hostinganbieter suchen, der nicht allzu viele Webseiten pro C-Block hostet.

XML Sitemap erzeugen und einreichen

Mittels des oben bereits erwähnten Yoast SEO Plugins kannst Du eine so genannte XML Sitemap erzeugen.

Das solltest Du auch tun, denn sie erleichtert Suchmaschinen, die Struktur Deiner Seite zu erkennen und zu sehen, was sich geändert hat.

Einreichung in der Search Console

Nach der Erstellung der Sitemap kannst Du diese Sitemap direkt bei Google einreichen und so dafür sorgen, dass Deine Inhalte von Google durchforstet und indexiert werden.

Hier kannst Du die Sitemap einreichen.

Robots.txt

In dieser Datei zeigst Du den Crawlern der Suchmaschinen, welche Teile Deiner Webseite indexiert werden sollen und welche nicht.
Auch diese Datei kannst Du mit dem Yoast Plugin erzeugen. In WordPress solltest Du ein den Einstellungen darauf achten, dass Du Suchmaschinen erlaubst, Deine Seite zu indexieren.

Schritt 6 – Übe Dich in Geduld

Suchmaschinenoptimierung ist, wie vieles andere, kein „schnell reich werden“ Thema.

Bis Du Ergebnisse siehst, kann es ganz schön dauern. 6 Monate bis ein Jahr gehen schnell ins Land.

Denn:

das Alter einer Domain spielt eine Rolle für das ranking

Suchmaschinen bewerten eine Seite auch nach Ihrer Vertrauenswürdigkeit. Und das bedeutet unter anderem: Das Alter Deiner Domain.

Ist Sie frisch registriert? Dann dauert es wahrscheinlich eine ganze Zeit, bis Google genügend Vertrauen aufgebaut hat.

Regelmäßige updates

Eine Sache kannst Du tun, damit Google Vertrauen fasst:

Deine Seite regelmäßig updaten. Nicht nur von der technischen Seite, sondern auch in Sachen Inhalt.
Sprich: Ab und an einen neuen Beitrag mit relevanten Infos.

Und:

Hin und wieder mal die alten Seiten und Beiträge überarbeiten. So merken die Suchmaschinen, dass Du relevante Informationen bereit stellst und dass die Seite noch gepflegt wird.
kann google sehen

Fazit OnPage Optimierung

Wow! Du hast Dich durch über 4500 Wörter gekämpft. Ich hoffe, Du bist jetzt gerüstet, um in den Kampf der Onpage Optimierung einzusteigen. Bei aller Präzision solltest Du eines beachten: Verfalle nicht ins Über-Optimieren.

Denn hier lauert eine große Gefahr. Stopfst Du Dein Keyword all zu häufig in Text, Überschriften, Tags und nutzt auch wirklich jedes LSI Keyword, so dass Dein Text nicht mehr natürlich aussieht, ist es schnell vorbei.

Schaue also, dass Du eine hervorragende technische Basis hast, optimiere ordentlich, aber nicht über penibel.

Damit sollte die Grundlage für gute Rankings gelegt sein. Jetzt musst du nur noch Deinen Content promoten.

Du hast Fragen, Anregungen oder weitere Faktoren, die ich vergessen habe?

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